Überblick

Mit der Forschungsstelle ‚Edition literarischer Keilschrifttexte aus Assur‛ fördert die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ein Editionsvorhaben, durch das ein umfangreicher und zentraler Textkomplex aus dem bislang zutage geförderten Schriftgut des Alten Orients erstmals systematisch zugänglich gemacht und neu erschlossen wird. Die Förderungszeit begann im Jahr 2004 und endet mit dem Jahr 2015.

Die Forschungsstelle ist in der Abteilung Assyriologie des Instituts für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg angesiedelt und in deren Räumen untergebracht. Personell ist sie derzeit mit fünf wissenschaftlichen Mitarbeitern, einer Photographin sowie studentischen Hilfskräften ausgestattet. Das umfangreiche Photoarchiv, die Datenbanken und die Handbibliothek, über die sie verfügt, werden fortlaufend vervollständigt. Ihre Einrichtung fußt auf der Forschungsstelle, die Prof. Stefan Maul mit den ihm im Rahmen seiner Förderung durch den Leibniz-Forschungspreis von Bund und Ländern zugesprochenen Mitteln im Jahr 1997 gegründet hat, um auf der Grundlage der Keilschrifttexte aus Assur Forschungsvorhaben zu zwei Schwerpunktthemen durchzuführen. Eingebunden in die Aktivitäten der Forschungsstelle sind Editionsprojekte nichtliterarischer Keilschrifttexte aus Assur. Eine enge Vernetzung besteht insbesondere zu solchen Institutionen und Wissenschaftlern, deren Forschungsschwerpunkte ebenfalls auf den Gebieten der Assur-Archäologie und der Edition von Textbeständen aus dem Alten Orient liegen.

Kontakt

Forschungsstelle ‚Edition literarischer Keilschrifttexte aus Assur‛ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
c/o Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Abteilung Assyriologie
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Hauptstraße 126
D - 69117 Heidelberg
Tel.: 06221/54 29 65
Fax: 06221/54 36 19

verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 04.05.2012